Der Moschusochse ist ein lebendiges Fossil der Eiszeit — seine Vorfahren lebten bereits vor Hunderttausenden von Jahren in der arktischen Tundra. Mit seinem langen, zotteligen Fell, den breiten Hörnern und dem gedrungenen Körperbau ist er perfekt an die extremen Bedingungen der Arktis angepasst. Ausgewachsene Bullen können bis zu 400 kg wiegen.
Das natürliche Verbreitungsgebiet des Moschusochsen umfasst die Tundren Kanadas, Alaskas und Grönlands. In Norwegen und auf Spitzbergen wurde er erfolgreich wiederangesiedelt. Bei Gefahr stellen sich Moschusochsen in einer engen Kreisformation zusammen und schützen so die Jungtiere in der Mitte.
Sein Name stammt vom moschusartigen Duft den Bullen während der Brunftzeit ausströmen — tatsächlich gehört der Moschusochse aber nicht zu den Ochsen sondern ist näher mit Schafen und Ziegen verwandt.
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